Von der Simulation auf die Schiene
Die Anforderungen im Schienenverkehr sind vielfältig: von der Automatisierung bis zum fahrerlosen Betrieb, von Sicherheitsnormen bis zum Betrieb vernetzter Systeme erhöhen sie die Komplexität in der Systementwicklung erheblich. Zudem sind reale Testfahrten aufwendig, schwer reproduzierbar und lassen sich nur begrenzt variieren.
Mit unserer simulationsbasierten Testplattform können Sie beliebige Szenarien virtuell erproben, lange bevor der erste Testlauf auf der Schiene stattfindet. Die Plattform unterstützt sowohl Open-Loop-Ansätze als auch vollumfängliche Closed-Loop-Simulationen. So lassen sich sicherheitskritische Funktionen und das Zusammenspiel komplexer Teilsysteme frühzeitig, flexibel und kosteneffizient validieren.
Für welchen Bereich interessieren Sie sich?
Automatisierter Zugbetrieb
Was sind die Herausforderungen in der Entwicklung?
- Sensorik muss unter wechselnden Umgebungsbedingungen zuverlässig lokalisieren und die Umgebung erfassen
- Besonders im städtischen Umfeld wie bei Straßenbahnen erfordert das automatisierte Fahren die Beherrschung hochkomplexer Interaktionen mit zahlreichen anderen Verkehrsteilnehmern
- Seltene und sicherheitskritische Situationen lassen sich im realen Betrieb kaum reproduzieren
- Die Kombination aus aufgezeichneten realen Sensordaten und vollständig virtuellen Modellen erfordert flexible Testmethoden
Interesse geweckt?
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Wie unterstützen wir?
- Virtuelle Sensor- und Umgebungsmodelle für Kamera, Radar und Lidar unter verschiedenen Bedingungen
- Simulation vollständig fahrerloser Betriebsszenarien in geschlossener Regelschleife
- Virtuelle Absicherung komplexer urbaner Interaktionen zwischen Straßenbahnen, Fußgängern und dem Individualverkehr mit Hilfe des szenarienbasierten Testansatzes
- Absicherung komplexer Softwarefunktionen durch den flexiblen Wechsel zwischen Open-Loop-Datenanalysen und Closed-Loop-Tests
Fahrerassistenz- und Zugsicherungssysteme
Wie unterstützen wir?
- Simulation fahrerspezifischer Assistenzszenarien mit realistischen Streckenmodellen sowohl im Open-Loop-Replay als auch in interaktiven Closed-Loop-Tests
- Virtuelle Testumgebung zur Absicherung der Interoperabilität ohne Abhängigkeit von realer Streckeninfrastruktur
- Modellierung von vorausschauenden Infrastruktur-Szenarien wie der drahtlosen Kommunikation zwischen Bahnübergangskameras und dem Zug
- Automatisierte Testausführung zur präzisen Abstimmung von autonomen Bremsbefehlen basierend auf externen Infrastrukturdaten
Was sind die Herausforderungen in der Entwicklung?
- Assistenzfunktionen zur Schilder- und Signalerkennung müssen optische Informationen auch bei schlechter Sicht, hoher Geschwindigkeit oder Verschmutzung fehlerfrei interpretieren
- Moderne Zugsicherung erfordert eine fehlerfreie Kommunikation zwischen der streckenseitigen Infrastruktur und dem Fahrzeug
- Kritische Ereignisse wie Hindernisse an Bahnübergängen müssen durch vernetzte Systeme weit vor dem eigentlichen Sichtbereich des Zuges gemeldet werden
- Eingriffe in Brems- und Steuerungssysteme erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Fahrzeugreaktion und externen Signalen
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Virtuelle Zug- und Subsystemintegration
Was sind die Herausforderungen in der Entwicklung?
- Hohe Komplexität bei der Zusammenführung der verschiedenen fahrzeugseitigen Subsystemen zu einer funktionierenden Einheit
- Schnittstellenkonflikte zwischen den unterschiedlichen Steuergeräten werden oft erst sehr spät bei der realen Inbetriebnahme des Zuges entdeckt
- Das Testen von Zugsicherungs- und Steuerungssoftware scheitert häufig daran, dass spezifische Teilsysteme oder die passende Streckeninfrastruktur in frühen Entwicklungsphasen physisch nicht verfügbar sind
- Das Zusammenspiel von Softwaremodellen und realer Hardware lässt sich über unterschiedliche Entwicklungsphasen hinweg schwer durchgängig testen
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Wie unterstützen wir?
- Einsatz einer offenen Testumgebung, in die Sie Ihre eigenen Schienenfahrzeug- und Komponentenmodelle herstellerunabhängig integrieren können
- Durchgängige Validierung über die gesamte Testkette von Model-in-the-Loop (MIL) und Software-in-the-Loop (SIL) bis hin zur Hardware-in-the-Loop (HIL)
- Frühzeitiges Erkennen von Schnittstellenrisiken durch das Einspielen realer Logdaten in die virtuelle Integrationsumgebung
- Kopplung der Simulationsumgebung mit realen Prüfständen über standardisierte Schnittstellen zur flexiblen Absicherung physischer Hardwarekomponenten
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